Fototips
Richtig fotografieren mit der Spiegelreflexkamera

Wichtige Regeln für gute Fotos

Wenn Fotografie noch Neuland für Sie ist und  Sie im Umgang mit Ihrer Kamera nicht so versiert sind, viele Fragen zu Funktionen und Technik haben, finden Sie hier schnell umsetzbare Fototipps.

Ich möchte versuchen, auf die häufigsten Fehler beim Fotografieren, die natürlich auch den Profis ab und an noch passieren, hinzuweisen.

Wer schöne Fotos machen möchte sollte sich gut mit der Bedienung und Funktionen seiner Kamera auskennen.

In den folgenden Kapiteln finden Sie wissenswertes über Begriffe, Funktionen, Bildgestaltung, Motive und vieles mehr.

Gute Fotos zu machen, ist gar nicht so schwer wie sie vielleicht denken.

Durch regelmäßiges Fotografieren können Sie die hier aufgelisteten Grundsätze verinnerlichen. Schon bald werden Sie automatisch diese Grundregeln einhalten.



Was soll mit auf's Bild

Das menschliche Auge hat eine andere sichtweise als das Objektiv* der Kamera. Die Kamera weiß nicht, was ein Motiv ist. Sie  weiß auch nicht wie Sie sich Ihr Bild vorstellen. Sie müssen selbst auf den wichtigen Inhalt Ihres vorgestellten Bildes scharf stellen. Der Betrachter Ihres Bildes soll erkennen, was Sie mit Ihrem Bild aussagen möchten.






Näher ran ans Motiv

Es gibt ein Menge Fotos, die langweilig sind, weil das Hauptmotiv bei der Bildaufteilung viel zu schlecht weg kommt. Zum Beispiel weil das Motiv zu weit weg ist, zu klein abgebildet wird und es von lauter unwichtigen Dingen umgeben ist. Gehen Sie einfach mal näher ran. Auch wenn man über gute zoomobjektive verfügt kann die eigene Standortwahl für die Bildaussage ausschlaggebend sein.

Motiv ist zu weit entfernt und hebt sich nicht vom unruhigen Hintergrund ab

 Abgeschnittene Motive                                        

Abgeschnittene Motive können interessant wirken, wenn der Betrachter den hauptsächlichen Bildcharakter erkennen und abgeschnittene Bildelemente gedanklich rekonstruieren kann. Bei einem angeschnitten Hinterkopf einer Porträtaufnahme kann man das problemlos machen. Bei einem Kinn oder der Nasenspitze geht das gedanklich nicht.

Kamera ruhig halten

Je länger die Belichtungszeit ist oder je näher Sie ein Motiv herangezoomt haben, desto größer ist die Verwacklungsgefahr. Verwenden Sie ein Stativ* oder stützen Sie sich irgendwo gut ab, soweit das möglich ist.  Lehnen Sie sich ruhig an einen Baum an oder legen Sie ihre Kamera auf.

Sie können es auch den Biathleten gleich tun- vor dem Abschuss kurz die Luft anhalten.


Bildaufteilung

Setzen Sie nicht alle bildbestimmenden Elemente ins Zentrum. Das wirkt oft unästhetisch und langweilig. Das Hauptmotiv soll im Bild dominieren. Personen oder Tiere sollten immer ins Bild hineinschauen und Fahrzeuge nicht herausfahren. Lassen Sie Platz zum Bildrand. Versuchen Sie so zu fotografieren, dass der Horizont nicht durch die Bildmitte verläuft. Weitere Hinweise finden Sie im Kapitel Bildgestaltung.


Mittagssonne meiden

Die Mittagssonne schluckt viele Farben. Das Bild wirkt blass und fahl. Nutzen Sie die "Blaue Stunde" zum fotografieren. In der Zeit von Sonnenauf- und Sonnenuntergang kann man, was das Licht angeht, die besten Fotofarben erzielen. Fotografieren Sie nicht gegen die direkte Sonne.


Kamera immer griffbereit

Um ausgefallene Bilder zu machen, sollte Ihre Kamera immer startklar sein. Das ist die Beste Möglichkeit für gute Schnappschüsse.


Mehr Bilder vom Motiv







Heutzutage ist es ja Dank digitaler Technik möglich, alle schlechten Aufnahmen eines Motivs am PC auszusortieren. Machen Sie möglichst viele Fotos aus unterschiedlichen Blickwinkeln. So besteht eine größere Chance auf Ihr perfektes Foto.